Kunden das Lebenselixier eines jeden Unternehmens. Ohne Kunden keine Aufträge und damit keine Umsätze und letztendlich keine Gewinne.

Sollte man deswegen in der Vorweihnachtszeit seinen Kunden eine kleine Aufmerksamkeit als Weihnachtsgeschenk zukommen lassen?

Sind Weihnachtsgeschenke für Kunden die wirklich erhoffte Aufmerksamkeit, die die weitere Geschäftsbeziehung in den Folgejahren stärkt?

Letztendlich merkt man in den letzten Jahren, dass das Thema Weihnachtsgeschenke für Kunden in vielen Unternehmen auf Sinn oder Unsinn überprüft wird.

Bevor ich mich jetzt weiter mit diesem Thema beschäftige, möchte ich eins ganz klar stellen. Unterschiedliche Branchen und dadurch unterschiedliche Interessen, Sichtweisen und letztendlich auch unterschiedlicher Aufwand bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken für Kunden.

Weihnachtsgeschenke für Kunden - Wie war das noch vor einigen Jahrzehnten?

Vor vielen Jahren bzw. Jahrzehnten war es in vielen Branchen eine Selbstverständlichkeit die Kunden und es mussten noch nicht mal gute Kunden sein, mit kleinen und großen Weihnachtsgeschenken als Aufmerksamkeit zu überschütten.

Der Geschäftsinhaber, der Einkäufer oder die leitenden Angestellten empfanden es als Selbstverständlichkeit mit Geschenken zur Weihnachtszeit überschüttet zu werden. Wagte es mal ein Lieferant dies nicht zu tun, konnte es passieren das im Folgejahr die Aufträge merklich zurück gingen.

Weihnachtsgeschenke zur Weihnachtszeit für Kunden war ein absolutes Muß, wenn man als Lieferant sich nicht den Unmut des Kunden zuziehen wollte.

Mit dem Bollerwagen Weihnachtsgeschenke verteilenWann bzw. wieso fand der Umbruch statt?

Ich schreib mal so, in den letzten gut 10 bis 20 Jahren fand in den Unternehmen langsam ein Denkprozess statt.
Es wurden nicht mehr wahllos einfach die Kunden mit Weihnachtsgeschenken überschüttet, sondern die Unternehmen fingen langsam an zu unterscheiden wer wirklich gute Kunden sind und wer nicht.

Letztendlich stellten die Weihnachtsgeschenke für die Kunden auch teilweise eine zusätzliche hohe finanzielle Belastung für die Lieferanten dar. Denn die Gewinn-Margen waren auch nicht mehr so üppig, wie vielleicht noch in den Jahren zuvor.

Natürlich wollten die Lieferanten durch die Reduzierung an Weihnachtsgeschenken auch ihren eigenen Geldbeutel schonen bzw. den Jahres-Ertrag / Gewinn damit erhöhen.

Es folgten die Jahre der kleinen Werbegeschenke für die normalen Kunden und nur noch die wirklich großen und guten Kunden wurden mit außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenken bedacht.

Weihnachtsgeschenke für Kunden gleich Bestechung?

Auf einer Seite irgendwo ja, denn der Kunde sollte ja gnädig gestimmt werden, auf das auch in den Folgejahren auch weiter die Aufträge flossen.

Wie so oft im Leben, gab es Menschen die mal wieder massiv übertrieben haben, in der Hinsicht was sie für Weihnachtsgeschenke von Ihren Lieferanten erwarteten.

Man konnte in den letzten 10 Jahren immer wieder in der Presse lesen, das leitende Angestellte oder andere Entscheidungsträger sich haben bestechen lassen. Sicherlich nicht nur durch Weihnachtsgeschenke, aber wo ist die Grenze bzw. wo zieht man die Grenze. Wo fängt Bestechung an und wo ist es nur eine gut gemeinte Aufmerksamkeit des Lieferanten.

Viele Firmen sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, entweder die Zusendung oder Übergabe von Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter des Kunden zu unterbinden bzw. zu verbieten. Teilweise sogar unter Strafandrohung.

Andere Unternehmen sind dazu übergangen, die Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter des Kunden, zentral zu sammeln und diese an einen der letzten Arbeitstage im Jahr als Tombola zu verlosen, so das alle Mitarbeiter was davon haben.

Machen denn Weihnachtsgeschenke für Kunden in der heutigen Zeit noch Sinn?

Ehrlich geschrieben ja.

Aber lassen Sie mich vorab noch etwas dazu schreiben. Die übermäßige Verteilung von Kalendern, Kugelschreibern oder anderen Gadgets rein zur Weihnachtszeit ist aus meiner Sicht übertrieben. Denn der erhoffe Werbeeffekt verpufft genauso schnell wie die entsprechenden Gadgets oftmals in den entsprechenden Schubladen oder Müllbehältern verschwinden und damit Ihre erhoffte Wirkung verlieren.

Aber wieso machen dann aus meiner Sicht trotzdem Weihnachtsgeschenke für Kunden aus meiner Sicht Sinn.
Dann wenn die Weihnachtsgeschenke für den Kunden auch wirklich alle Mitarbeiter des Kunden erreicht und damit all diesen Mitarbeitern direkt oder indirekt eine Anerkennung für die gute Zusammenarbeit zukommt.

In diesem Fall sollte man sich als Lieferant auch wirklich die Mühe geben, entsprechende ausgewählte Weihnachtsgeschenke dem Kunden zu übergeben.

Statt Weihnachtsgeschenke für Kunden, sind wohltätige ehrliche Spenden an soziale Einrichtungen auch gerne gesehen.

Mal ehrlich, es gibt viele viele soziale Einrichtungen in der heutigen Zeit, die die finanzielle Unterstützung von außen her dringend benötigen um überhaupt noch Ihre Dienste aufrecht zu erhalten.

Statt Weihnachtsgeschenke für Kunden, sind Spenden für soziale Projekte auch ein gutes Werk. Gute Kunden werden diese Art von Weihnachtsgeschenken sicherlich auch positiv honorieren.

Aber wenn Sie ankündigen, das Sie spenden wollen, statt Weihnachtsgeschenke an Ihre Kunden zu verschenken, dann sollten Sie dies auch ausführen.
Es hat schon Kunden gegeben, die dies hinterfragt haben und dabei so manches schwarze Schaf aufgedeckt haben.
Der Schaden für sie als Lieferant könnte sehr hoch werden.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Weihnachtsgeschenke für Kunden?

Ich und hoffentlich so mancher anderer Leser dieses Weihnachtsblog, würde sich sicherlich freuen auch Ihre Meinung zu diesem Thema zu lesen.

Nutzen Sie gerne die nachfolgende Kommentar-Funktion.

Bildquelle:
Bild Bollerwagen >> © Uli Carthäuser / PIXELIO